Neue Antragsmöglichkeiten im Programm "Betriebliches Mobilitätsmanagement"

Quelle: www.eurooffice.de

Nach einem Antragsstopp im März 2026 sind Rahmen des Bundesprogramms „Betriebliches Mobilitätsmanagement (BMM)“ wieder Antragstellungen in den Schwerpunkten „Initialförderung“ und „Breitenförderung“ laufend bis zum 31. Dezember 2026 möglich.

  • Antragsberechtigt sind kleine und mittlere Unternehmen (KMU).
  • Gefördert werden standortspezifische Mobilitätskonzepte („Initialförderung“) sowie effektive Standardmaßnahmen („Breitenförderung“), bei denen eine Umsetzung der Vorhaben im Jahr 2027 vorgesehen ist.

Schwerpunkt „Initialförderung“ – Qualifizierte Erstberatung für Mobilitätskonzepte

  • Fördergegenstand: Umfassende Erstberatung für KMU zur Erstellung eines professionellen Standortkonzepts als Grundlage für die Einführung eines BMM (siehe Beratungspool)
  • Antragsberechtigte: Kleine und mittlere Unternehmen (KMU) mit keinen oder geringen Erfahrungen zum Betrieblichen Mobilitätsmanagement
  • Fördersumme: max. 5.000 Euro pro Mobilitätsberatung/KMU (Festbetragsfinanzierung als De-minimis-Beihilfe)

Schwerpunkt „Breitenförderung“ – Umsetzung von Standardmaßnahmen

  • Fördergegenstand: Umsetzungsprojekte, die sich aus effektiven Standardmaßnahmen des BMM zusammensetzen. Förderfähig sind u.a.:
    • Steigerung/Verbesserung des Radverkehrs
    • Umstellung von Flotten auf nachhaltige Antriebsarten ohne lokale Emissionen
    • Digital unterstützte Koordination und Steuerung der Verkehrsabläufe
    • Physische Verkehrslenkung und -steuerung

  • Antragsberechtigte: Kleine und mittlere Unternehmen (KMU), sofern sie effektive Maßnahmen des BMM umsetzen wollen
  • Voraussetzung: Umsetzungsprojekte müssen auf einem bestehenden Mobilitätskonzept bzw. Mobilitätsüberlegungen basieren
  • Förderumfang:
    • Fördersatz: max. 60 % für kleine Unternehmen und max. 50 % für mittlere Unternehmen der Investitionsmehrausgaben
  • Fördersumme: max. 60.000 Euro (Soll-Mindestfördersumme: 8.000 Euro; Anträge mit geringerer Summe werden ggf. nachrangig berücksichtigt

Weitere Informationen und Ansprechpersonen

  • Projektbeispiele auf den Jahren 2019-2025 – siehe bei Interesse hier