Niedersächsisches Innovationsförderprogramm wird ausgeweitet: Bis zu 1. Mio € Förderung möglich

Quelle: www.eurooffice.de

Das Nds. Ministerium für Wirtschaft, Verkehr und Bauen (MW) hat eine novellierte EFRE-Richtlinie zum Niedersächsichen Innovationsförderprogramms für Forschung und Entwicklung in Unternehmen (IFP) veröffentlicht.

Neuer Förderbereich in der Übergangsregion (betrifft auch den Landkreis Celle)

  • In Rahmen der novellierten Richtlinie wird nun die Innovationsförderung in der nds. Übergangsregion (d. h. in der Region Lüneburg) ausgeweitet. Hintergrund ist eine EU-Öffnung für sogenannte STEP-Technologien. 
  • Demnach werden in der Übergangsregion nun ergänzend Vorhaben mit folgenden Zielen gefördert, die erstmals auch Großunternehmen als Antragsteller zulassen:
    • Entwicklung und Herstellung einer kritischen Infrastruktur (entsprechend der STEP-Leitlinien) oder
    • Sicherung und Stärkung der entsprechenden Wertschöpfungsketten in einem der entsprechenden Sektoren
      • digitale und technologieintensive Innovationen,
      • umweltschonende und ressourceneffiziente Technologien und
      • Biotechnologien und Verteidigungstechnologien
  • Der Förderumfang für Unternehmen in diesem neuen Fördergegenstand beträgt:
    • Fördersumme: max. 1 Mio. Euro
    • Fördersatz: Je nach Unternehmensgröße und Projektart zwischen max. 25 % und max. 80 %

Die weiteren Förderbedingungen für die „reguläre“ IFP-Förderung bleiben bestehen.

Anträge können weiterhin laufend bei der NBank eingereicht werden, wobei darauf hingewiesen wird, dass die Antragsbearbeitung derzeit drei bis vier Monate in Anspruch nehmen kann.